Kodi mit MySQL Datenbank verbinden

Kodi dürfte den meisten von euch bekannt sein. Einige von euch setzen Kodi wahrscheinlich ebenfalls als Mediacenter ein.

Wenn man mehrere Kodi-Installationen im Netzwerk hat ist es sinnvoll eine zentrale Datenbank für Kodi im Netzwerk zu haben. Hierfür wird MySQL/MariaDB verwendet.

Auf meiner Synology DS218 läuft MariaDB 10 als Datenbankserver und phpMyAdmin als Frontend. Im Internet findet ihr zahlreiche Anleitungen wie man MySQL/MariaDB und phpMyAdmin auf einem NAS oder Raspberry Pi installiert.

Meine Kodi Installation läuft auf einem Intel NUC7PJYH unter Arch Linux.

Wichtig: Der Name der Datenbank hängt von der verwendeten Kodi Version ab. Um also die Datenbank auf mehrere Kodi-Installationen im Netzwerk verwenden zu können müssen alle Kodi-Installationen die selbe Versionsnummer haben. Alle Installationen mit denen ich dies getestet habe verwenden die derzeit (Stand: Juli 2020) aktuelle Kodi Version 18.7.x “Leia”.

  • Kodi 18.x “Leia”
    • MyVideos116 (Videos/Filme/Serien)
    • MyMusic72 (Musik)
  • Kodi 19.x  “Matrix”
    • MyVideos117 (Videos/Filme/Serien)
    • MyMusic77 (Musik)

Eine vollständige Liste der Datenbanknamen für alle Kodi-Versionen ab 10.x findet ihr unter https://kodi.wiki/view/Databases#Database_Versions

Hierfür wird die Datei advancedsettings.xml verwendet. Diese muss im Kodi Userdata Verzeichnis abgelegt werden. Das Verzeichnis liegt je nach verwendetem Betriebssystem woanders.

  • Linux: /home/benutzername/.kodi/userdata/
  • Windows: %appdata%/kodi/userdata
  • LibreELEC: /storage/.kodi/userdata/
  • OSMC: /home/osmc/.kodi/userdata/

Erstellt die Datei “advancedsettings.xml” mit dem folgenden Inhalt:

<advancedsettings>
  <videodatabase>
    <type>mysql</type>
    <host>192.168.178.4</host>
    <port>3306</port>
    <user>kodi</user>
    <pass>superdupergeheimespasswort</pass>
  </videodatabase> 
  <musicdatabase>
    <type>mysql</type>
    <host>192.168.178.4</host>
    <port>3306</port>
    <user>kodi</user>
    <pass>superdupergeheimespasswort</pass>
  </musicdatabase>
  <videolibrary>
    <importwatchedstate>true</importwatchedstate>
    <importresumepoint>true</importresumepoint>
  </videolibrary>
</advancedsettings>

Hinweis: Die rot markierten Stellen müsst ihr anpassen!

Startet nun Kodi. Kodi legt nun die Datenbanken an. Dieser Vorgang dauert etwas. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist könnt ihr eure Quellen einbinden und konfigurieren. Sobald alle Dateien indexiert sind könnt ihr die Datenbank bei allen Installationen nutzen.

Quelle: kodi.wiki (MySQL)

Steven Seifried

Ey Yau! Ich bin Steven, Gründer und Betreiber von CANOX.NET. Privat nutze ich seit 2015 überwiegend Linux (Windows nur noch zum zocken).

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2 Antworten

  1. addy75 sagt:

    Hi,

    ich bin auf eine Synology umgestiegen und habe in dem Atemzug auch gleich meine Kodi Installation aufgeräumt.
    Leider bekomme ich es nicht mehr hin, dass Kodi in die Datenbank schreibt.

    Er verbindet sich mit der Datenbank, leider scheitert das Schreiben.

    Synology mit MariaDB 10.5 in Docker.
    Kodi die letzter Version für den Pi2 – Libreelec 9.2.6.
    Von einem Windows Notebook kann ich mit Tools in die Datenbank schreiben, sehe es auch im Dockercontainer…
    Natürlich mit den gleichen User/PW 😉

    Hast du eine Idee, wie ich anfangen könnte zu schauen?

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