Raspberry Pi als E-Ink Kalender

Anfang letzten Jahres habe ich mir ein 7,5 E-Ink/E-Paper Display samt HAT für den Raspberry Pi gekauft. Bei meiner Recherche, welche Projekte mit dem Display möglich sind, bin ich auf das Projekt „Inky-Calendar“ des GitHub Users aceisace gestoßen.

Benötigte Hardware:

Installation:

Die Installation geht schnell und einfach vonstatten.

sudo raspi-config --expand-rootfs

sudo sed -i s/#dtparam=spi=on/dtparam=spi=on/ /boot/config.txt

sudo dpkg-reconfigure tzdata

bash -c "$(curl -sL https://raw.githubusercontent.com/aceisace/Inky-Calendar/Stable/Installer-with-debug.sh)"

Wählt bei den angebotenen Optionen die zweite Option aus:

Enter 1  to update the E-Paper software
Enter 2  to install the E-Paper software
Enter 3  to uninstall the E-Paper software
Confirm your selection with [ENTER]

Nun werden alle Abhängigkeiten installiert und konfiguriert.

Ladet euch hier den Konfigurationsgenerator herunter, speichert die Datei und öffnet diese mit eurem Standardwebbrowser. Hiermit konfiguriert ihr den E-Ink Kalender. Wenn ihr fertig seid klickt unten auf „Generate“. Die generierte .py Datei müsst ihr auf eurem Raspberry Pi im Verzeichnis /home/pi/Inky-Calendar/Calendar ablegen.

Der E-Ink Kalender lässt sich automatisch beim Start des Raspberry Pi’s starten:

sudo apt install supervisor

sudo service supervisor start E-Paper

 

Der Raspberry Pi E-Ink Kalender an seiner Einsatzstelle

Quelle: GitHub

Steven Seifried

Ey Yau! Ich bin Steven, Gründer und Betreiber von CANOX.NET. Privat nutze ich seit 2015 überwiegend Linux (Windows nur noch zum zocken). Seit 2019 bin ich Teil des Notebook-Support-Teams von TUXEDO Computers

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11 Antworten

  1. meowclown sagt:

    Ich find das Projekt toll und überlege, ob ich mir ein E-Ink Display zulege (noch schrecken mich die Kosten etwas ab). Aber eine andere Frage: woher bekommt man so eine Mysterion Figur?

  2. aceisace sagt:

    Hallo Steven. Vielen Dank für den Post 🙂
    Es freut mich, dass mein Projekt Dir gefallen hat.
    Deine Anleitung ist sehr klar und einfach zu folgen. Das Bild vom Kalender sieht ebenfalls gut aus.

  3. Martin sagt:

    Was bringt mir ein e-ink Display, wenn der raspberry dafür 3-5 Watt verbraucht?

    • Chris sagt:

      Eine Alternative wäre der ESP8266 bzw. der ESP32. Dafür gibt es aber leider keine für die 7,5″ E-Ink Displays optimierte Software. Zudem kann man auf dem Raspberry Pi, der als E-Ink Kalender genutzt wird, bspw. noch für Pi-Hole genutzt werden. Außerdem sind die 3-5 Watt eher zu vernachlässigen.

      • Jan sagt:

        Die Grundidee ist gut, aber nen Piehole habe ich z.B: eher gerne in der Nähe meiner Netzwerkverteiler an ner LAN-Dose und nicht im Wohnzimmer. Ok ich hab ich Wohnzimmer auch LAN-Dosen, aber du weißt was ich meine.

        Ich bin auch auf der Suche nach einer Lösung mit nem ca. 7″ e-ink zusammen mit nem ESP8266/Arduino… eben WEIL hier und da und dort 3-5 Watt „eher zu vernachlässigen sind“ und man dann eine Grundrauschen-Leistungsaufnahme von 250W in der Hütte hat, die dann…

        250W x 8760 Stunden die so ein Jahr hat, sind bei 28ct /kwh mal eben ca 600€ im Jahr (!)

        • Mike sagt:

          Gäbe es gescheite Software für den ESP32/ESP8266 um diesen mit dem 7,5″ E-Ink Display als E-Ink Kalender zu verwenden, würden hierfür sicherlich nicht der Pi als Basis verwendet werden. Merkste selbst oder?

          Außerdem: Woher nimmst du die 250 W? Wurdest du schon mal gefragt!

  4. Michael sagt:

    Ich hab noch ein 5.83inch ePaper ( https://www.waveshare.com/wiki/5.83inch_e-Paper_HAT_(B) ) hier liegen leider weiß ich nicht wo ich was ändern muss. Vielleicht kann mir jemand helfen…

  5. Anonym #34 sagt:

    Woher nimmst du die 250W?

    Ausgehend vom Pi 4 der um die 8 Watt benötigt und den von dir angegebenen 28ct, verursacht der Pi 4 im Jahr (!) 19,57€ Stromkosten. Beim Pi 1 bzw. Pi Zero wären sind es 12,23€ im Jahr.

    Außerdem, wer schreibt dir den vor für das Projekt einen Pi Zero W zu verwenden?

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