Linux Mint 19.x: Schritte nach der Installation

In diesem Beitrag zeige ich euch was ihr nach der Installation von Linux Mint machen könnt.

Ich habe das Ganze unter Linux Mint 19.1 Cinnamon (64-Bit) getestet. Es sollte zum größten Teil aber auch unter den anderen Versionen funktionieren.

Schnellere Spiegelserver verwenden:

Damit die Aktualisierungen schneller heruntergeladen werden, lohnt es sich einen schnelleren Spiegelserver zu verwenden.

Unter Systemeinstellungen > Paketquellen könnt ihr schnellere Spiegelserver auswählen. Klickt  zum ändern der Spiegelserver auf die beiden Einträge unter „Spiegelserver“. Dann werden die schnellsten Spiegelserver gesucht und nach Geschwindigkeit (der schnellste zuerst) aufgelistet.

Klickt zum Abschließen oben auf „OK“.

PPAs hinzufügen:

PPA steht für Personal Package Archive. Mithilfe der PPAs erhält man aktuellere Versionen von Programmen. Unter Linux Mint könnt ihr PPAs über Systemeinstellungen > Paketquellen im Reiter PPAs hinzufügen. Hier gezeigt anhand der PPAs von LibreOffice, Nextcloud Client und GIMP. Klickt nach dem hinzufügen der PPAs auf „OK“.

ppa:otto-kesselgulasch/gimp

ppa:libreoffice/libreoffice-6.2

ppa:nextcloud-devs/client

Zusätzliche Paketquellen hinzufügen:

Unter „Zusätzliche Paketquellen hinzufügen“ könnt ihr zusätzliche Paketquelle hinzufügen.

Hier gezeigt anhand der Paketquelle für VirtualBox

Öffnet mit der Tastenkombination Strg + Alt +T ein Terminal um die Schlüssel zu importieren

wget -q https://www.virtualbox.org/download/oracle_vbox_2016.asc -O- | sudo apt-key add -

wget -q https://www.virtualbox.org/download/oracle_vbox.asc -O- | sudo apt-key add -

Kopiert euch nun nachfolgende Zeile in die Zwischenabage

deb http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian bionic contrib

Klickt bei „Zusätzliche Paketquellen hinzufügen“ unten auf „Hinzufügen“. Die eben kopierte Zeile wird automatisch eingefügt. Klickt auf „OK“. Klickt zum Abschließen oben ebenfalls auf „OK“.

Aktuelleren Kernel nutzen:

Dieser Schritt ist nicht zwingend notwendig bzw. nur notwendig wenn ihr Hardware im Einsatz habt, die erst mit einer neueren Kernel unterstützt wird. Er kann aber auch zu Problemen führen. Macht diesen Schritt nur wenn ihr wisst was ihr tut.

Die Aktualisierungsverwaltung weißt euch auf eventuelle Probleme hin und zeigt euch auch wie ihr wieder den zuvor verwendeten Kernel booten könnt

Die Aktualisierungsverwaltung weißt euch auf eventuelle Probleme hin und zeigt euch auch wie ihr wieder den zuvor verwendeten Kernel booten könnt

Über Aktualisierungsverwaltung > Anzeigen > Linux-Kernel könnt ihr einen neuen Kernel auswählen.

Wählt den zu installierenden Kernel aus und klickt auf „Installieren“

Linux Mint fragt euch ob ihr den gewählten Kernel installieren möchtet.

Alternative: Ubuntu Kernel Update Utility

Hinweis: Das Ubuntu Kernel Update Utility sollte nur verwendet werden wenn ein Kernel benötigt wird, der nicht von Linux Mint zu Installation angeboten wird!

Fügt wie weiter oben gezeigt das PPA hinzu.

ppa:teejee2008/ppa

Öffnet mit der Tastenkombination Strg + Alt +T ein Terminal um das Ubuntu Kernel Update Utility zu installieren:

sudo apt install ukuu -y

Klickt unten auf das Linux Mint Logo, sucht nach „Ukuu“ und startet das Ubuntu Kernel Update Utility

Wählt den gewünschten Kernel aus und klickt auf „Install“.

Ich habe mich für den Kernel 4.19.x entschieden da dieser ein Kernel mit Langzeitunterstützung ist.

Google Chrome nachinstallieren:

Falls ihr den Google Chrome nutzen wollt könnt ihr diesen wie folgt nach installieren:

sudo nano /etc/apt/sources.list.d/google-chrome.list

Dort einfügen:

deb [arch=amd64]  stable main

Mit Strg + OEnter & Strg + X speichert ihr die Datei.

wget -q -O - https://dl.google.com/linux/linux_signing_key.pub | sudo apt-key add -

sudo apt-get update

sudo apt-get install google-chrome-stable

Steven Seifried

Ey Yau! Ich bin Steven, Gründer und Betreiber von CANOX.NET. Privat nutze ich seit 2015 überwiegend Linux (Windows nur noch zum zocken). Seit 2019 bin ich Teil des Notebook-Support-Teams von TUXEDO Computers

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