Installation von Microsoft SQL Server 2017 unter SLES 12 SP3

Den Microsoft SQL Server gibt es seit 2016 auch für Linux und ist neben .NET Core, Visual Studio Code und PowerShell Core ein weiteres von Microsoft’s Produkten welches für Linux verfügbar ist. Microsoft’s SQL Server 2017 setzt folgende Hardware voraus:

  • x64 kompatiblen Prozessor mit mindesten 2 Kernen und 2 GHz
  • 3,25 GB Arbeitsspeicher
  • XFS oder EXT4 (andere Dateisysteme wie z.B. BTRFS, werden laut Microsoft nicht unterstützt)
  • 6 GB Speicherplatz
  • Ubuntu 16.04, Red Hat Enterprise Linux 7.3/7.4, SUSE Linux Enterprise Server v12 SP2/SP3
sudo zypper addrepo -fc https://packages.microsoft.com/config/sles/12/mssql-server-2017.repo

sudo zypper --gpg-auto-import-keys refresh

sudo zypper install mssql-server

Nach der Installation muss noch das Setup mit folgenden Befehl vollendet werden:

sudo /opt/mssql/bin/mssql-conf setup

Hier muss die Edition von Microsoft SQL Server gewählt werden. Folgende Editionen stehen zur Auswahl:

  1. Evaluation (Kostenlos, keine Nutzungsrechte für die Produktion, auf 180 Tage begrenzt)
  2. Developer (Kostenlos, keine Nutzungsrechte für die Produktion)
  3. Express (Kostenlos)
  4. Web (Kostenpflichtig)
  5. Standard (Kostenpflichtig)
  6. Enterprise (Kostenpflichtig)
  7. Enterprise Core (Kostenpflichtig)
  8. Ich habe eine Lizenz im Einzelhandel erworben und besitze einen Production Key

SQL Server-Befehlszeilentools installieren:

sudo zypper addrepo -fc https://packages.microsoft.com/config/sles/12/prod.repo 

sudo zypper --gpg-auto-import-keys refresh

sudo zypper install -y mssql-tools unixODBC-utf16-devel

echo 'export PATH="$PATH:/opt/mssql-tools/bin"' >> ~/.bash_profile

echo 'export PATH="$PATH:/opt/mssql-tools/bin"' >> ~/.bashrc

source ~/.bashrc

Mit dem Microsoft SQL Server lokal verbinden:

sqlcmd -S localhost -U SA

Im Anschluss muss das Passwort des Benutzers SA, welches beim Setup vergeben wurde, eingeben werden

Datenbank erstellen:

Nun können Datenbanken erstellt werden. Ich erstelle hier als Beispiel 5 Datenbanken:

CREATE DATABASE Database1

CREATE DATABASE Database2

CREATE DATABASE Database3

CREATE DATABASE Database4

CREATE DATABASE Database5

SELECT Name from sys.Databases

GO

QUIT

Im Microsoft SQL Server Management Studio sind die Datenbanken dann auch zu sehen.

Quelle: docs.microsoft.com

Steven Seifried

Ey Yau! Ich bin Steven, Gründer und Betreiber von CANOX.NET. Privat nutze ich seit 2015 überwiegend Linux (Windows nur noch zum zocken). Seit 2019 bin ich Teil des Notebook-Support-Teams von TUXEDO Computers

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